News

Dr. Mona Hanf mit dem „Zukunftspreis der Lebensmittelchemischen Gesellschaft“ des Jahres 2026 ausgezeichnet

Im Rahmen der 54. Deutschen Lebensmittelchemietage, die vom 14.09.2026 bis 16.09.2026  in Kaiserslautern stattfanden, wurde Dr. Mona Hanf, Prüfleitung im Fachbereich 2, Lebensmittel Chemische Analytik I, mit dem „Zukunftspreis der Lebensmittelchemischen Gesellschaft“ 2026 ausgezeichnet.

Sie erhielt die Auszeichnung für ihre im Jahr 2025 an der Universität Stuttgart abgeschlossene Dissertation mit dem Titel „Comparability of non-targeted analytical approaches for the authentication of food and feed“.

In ihrer Arbeit beschäftigte sich Dr. Mona Hanf mit nicht-zielgerichteten Analyseverfahren zur Authentizitätsprüfung. Sie untersuchte systematisch die Anwendbarkeit solcher Verfahren auf bislang wenig erforschte Matrices wie Futtermittel. Ferner beschäftigte sie sich mit der Vergleichbarkeit von Analysedaten zwischen verschiedenen Laboratorien und Geräten am Beispiel der geografischen Herkunft von Körnermais und der Rebsortendifferenzierung von Wein. Der praktische Teil der Doktorarbeit wurde im Bundesinstitut für Risikobewertung durchgeführt. Mit ihrer Dissertation leistet Dr. Mona Hanf einen innovativen Beitrag zur Implementierung und Standardisierung nicht-zielgerichteter Analyseverfahren für die amtliche Überwachung von Lebens- und Futtermitteln.

Mit dem „Zukunftspreis der Lebensmittelchemischen Gesellschaft“ ehrt die Lebensmittelchemische Gesellschaft (LChG) – Fachgruppe in der GDCh – jährlich eine/n Wissenschaftler/in für die beste Dissertation im Fach Lebensmittelchemie.

Damit soll eine herausragende Arbeit ausgezeichnet werden, die sich durch ihren innovativen Charakter und ihre besondere Relevanz für die Zukunft und die Weiterentwicklung des Faches Lebensmittelchemie hervorhebt.

Der Preis wird auf der Festsitzung der jährlich stattfindenden Deutschen Lebensmittelchemietage verliehen.

Das CVUA-Westfalen gratuliert herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung!

Quelle: Privatarchiv / mit freundlicher Genehmigung

Video: Girls‘ und Boys‘Day 2026 im CVUA-Westfalen

Beim diesjährigen Girls‘ und Boys‘ Day am 23. April 2026 waren Schülerinnen und Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren zu Gast im CVUA-Westfalen, um sich über die Berufe der Chemielaborant/innen und Chemietechniker/innen, sowie der Lebensmittelchemiker/innen zu informieren. An den Standorten Bochum und Hagen nahmen jeweils drei Schüler und drei Schülerinnen teil, am Standort Hamm waren es zwei Schüler und zwei Schülerinnen.

Nach einer herzlichen Begrüßung erhielten die Teilnehmenden zunächst einen Überblick über das CVUA-Westfalen und seine vielfältigen Aufgaben. Im Anschluss folgten eine Sicherheitsunterweisung sowie die Ausgabe von Laborkitteln und Schutzbrillen. An allen drei Standorten lernten die Praktikant/innen die Grundlagen der Laborarbeit kennen und konnten in die Rolle von Lebensmittelanalytiker/innen schlüpfen.

So konnten sie beispielsweise in Hamm Farbstoffe in Speiseeis untersuchen, nahmen selber an einer Sensorik-Testung teil und durften verschiedene Salamiproben mithilfe eines schnellen NIR-Screeningverfahrens charakterisieren. In Hagen stand die Analytik von Olivenölen mittels Brechungsindex und Titration der Säurezahl und die Untersuchung eines Fleischsalats auf die Farbstoffe und den pH-Wert auf dem Plan. In Bochum prüften sie außerdem mit einem Allergenschnelltest, ob eine Probe Ei enthält oder nicht und haben zusätzlich sehen können, dass auch die kosmetischen Mittel zum Prüfplan dazugehören.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein kurzer Ausblick, was mit den Ergebnissen der Analysen im realen Laboralltag passiert, ein kurzes Resümee des Tages und die Übergabe der Teilnahmeurkunden.

Video: Einblicke in die Arbeit zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP)

Quelle: https://www.instagram.com/mlvnrw/ (Instagram-Account des Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW)

Video: Besuch der Ministerin Silke Gorißen am Standort Arnsberg

Am 13.11.2025 besuchte Silke Gorißen (Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen) den Standort Arnsberg des CVUA-Westfalen, um sich ein Bild über die Abläufe in Bezug auf die Untersuchung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) anzusehen und sich bei den Kolleginnen und Kollegen für die Unterstützung im Rahmen der Bekämpfung des Seuchengeschehens zu bedanken.

Quelle: https://www.instagram.com/mlvnrw/ (Instagram-Account des Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW)